Forex Trading

Forex Trading kann Sie reich machen, wenn Sie die richtigen Dinge richtig tun. Gehen Sie jedoch planlos, ohne Strategie und ohne Risikomanagement an das Forex Trading heran, können Sie schnell viel Geld verlieren.

Um Ihnen den Einstieg in die Welt von Forex zu ermöglichen, erklären wir Ihnen hier zuerst die wichtigsten Grundbegriffe. Danach bekommen sie eine schnelle Einführung in das Forex Trading und welche Regeln Sie unbedingt beachten müssen. Dabei versuchen wir die Dinge so zu beschreiben, dass diese auch ein kleines Kind versteht.

Was ist ein Währungspaar?

Bevor wir diese Frage beantworten können, müssen wir die Abkürzungen für die wichtigsten Währungen auf dem Devisenmarkt festlegen. Diese sind

  • der US-Dollar (USD)
  • der Euro (EUR)
  • das britische Pfund (GBP)
  • der Schweizer Franken (CHF)
  • der kanadische Dollar (CAD)
  • der australische Dollar (AUD)
  • der neuseeländische Dollar (NZD)
  • und der japanische Yen (JPY)

 

 

 

Ein Währungspaar ist die Gegenüberstellung zweier Währungskurse. Dabei wird immer angenommen, dass man eine Geldeinheit vom Basiswert, der erstgeschriebenen, besitzt und wieviel man dafür von der Kurswährung, der zweitgeschriebenen, bekommt. Bei einem Währungspaar von EUR/USD 1,2000, bekommt man für einen Euro (der Basiswährung) insgesamt 1,2000 US-Dollar (der Kurswährung). Daher ist das Währungspaar immer in der Währung der Kurswährung angegeben. So ist der Wert des Währungspaares EUR/USD in USD angegeben. 

Die wichtigsten Währungspaare

Die wichtigsten und auch meistgehandelten Währungspaare sind ausschließlich mit dem US-Dollar verbunden. Dabei ist die klare Nummer 1 das Währungspaar EUR/USD. Jedes Währungspaar hat in der Forex-Sprachwelt den Namen EURO bekommen. Hier listen wir Ihnen die wichtigsten Währungspaare samt dem Fachausdrücken auf:

 

Währungspaar

Fachausdruck

EUR/USD

Euro

GBP/USD

Cable

USD/CHF

Swissy

USD/JPY

Yen

AUD/USD

Aussie

NZD/USD

Kiwi

USD/CAD

Loonie

 

Währungskreuze

Ein Währungskreuz ist ein Währungspaar, welches aus den wichtigsten Währungen bestehen, jedoch nicht den US-Dollar beinhaltet. Diese Währeungskreuze werden zwar nicht so oft getradet wie die oben genannten Währungspaare, spielen aber doch eine wichtige Rolle auf dem Finanzmarkt.

 

Majors & Minors

Oftmals werden Ihnen die Begriffe Majors und Minors beim Forex Trading unterkommen. Dabei werden unter Majors die wichtigsten Währungen zusammengefasst, welche wir oben bereits beschrieben haben. Minors hingegen sind jene Währungen, welche nicht in dieser Häufigkeit und Größe gehandelt werden und dadurch nur einen kleineren Bereich des Devisenmarktes einnehmen. Bekannte Währungen sind hier der Mexikanische Peso (MXN), der Südafrikanische Rand (ZAR) oder der Russische Rubel (RBL).

 

Forex Anfänger sollten sich am Beginn eher mit Majors traden. Da die Währungskurse der Minors üblicherweise größeren Schwankungen unterliegen, sollten damit nur Experten traden.

 

 

 

 

Was ist ein Pip?

Ein Pip ist die kleinste Einheit beim Forex Trading. Jedes Währungspaar wird standardmäßig mit vier Nachkommastellen angegeben (EUR/USD 1,1234). Die vierte Nachkommastelle wird dann das sogenannte Pip. Verändert sich nun der Kurs von EUR/USD 1,1234 auf EUR/USD 1244, dann ist der Kurs um 10 Pip gestiegen.

Jedoch gibt es eine Ausnahme zu berücksichtigen. Denn bei Kursen mit dem Japanischen Yen, ist ein Pip bereits die zweite Nachkommastelle.

Was ist ein Lot?

Ein Lot ist die standardisierte Mengeneinheit beim Forex Trading. Dabei stellt ein Lot 100.000 Einheiten der Basiswährung dar.

Werden zB ein Lot des Wärhungspaares EUR/USD getradet, dann hat ein Pip einen Wert von 10 USD. Dies ist ganz einfach rechnerisch darzustellen. 100.000 Einheiten (1 Lot) x 0,0001 (1 Pip) = 10 USD.

Damit nicht immer 100.000 Einheiten der Basiswährung getradet werden muss, bieten viele Broker unterschiedliche Lot-Einheiten an:

  • Lot = 100.000 Einheiten
  • Mini-Lot = 10.000 Einheiten
  • Mikro-Lot = 1.000 Einheiten
  • Nano-Lot = 100 Einheiten

Damit können auch kleinere Mengen beim Forex Trading bewegt werden. Dadurch wirken sich natürlich auch die Kursschwankungen geringer auf das eingesetzte Kapital aus. Für Forex Anfänger ist zu empfehlen, mit geringeren Lots zu traden.

Was ist ein Forex Broker?

Ein Broker ist die Handelsplattform für Trader. Der Forex Broker ist ein Dienstleister, welche Ihren Trade auf dem Interbankenmarkt platziert. Das bedeutet, dass er einen Gegenpart zu Ihrem Trade findet. Denn jeder Trade kann nur dann durchgeführt werden, wenn jemand die Gegenseite einnimmt. Nebenbei ist er auch Ansprechpartner für Fragen und Ratgeber für die möglichen Forex Strategy. Für viele Forex Anfänger das Wort negativ behaftet. Doch Broker sind Ihr Freund und Helfer für das richtige Forex Trading. Natürlich möchten die Forex Broker, dass Ihre Trader so viele Gewinne wie möglich generieren. Dadurch bleiben die Trader lange bei einem Broker und dieser kann seine Gewinne vergrößern.

Wie verdienen Broker Geld?

Die Haupteinnahmequelle jedes Brokers ist der sogenannte Spread. Dadurch verdienen Forex Broker bei jedem Trade mit. Sie verlangen pro Trade einen Unterschiedsbetrag, welcher zwischen dem Ankaufskurs und dem Verkaufskurs liegt. Oft wird der Spread auch Geld/Brief Spanne bezeichnet. Je kleiner der Spread, desto besser ist dies natürlich für den Trader, da er eine geringere Kosten für einen Trade zu Tragen hat. Meist wird der Spread variabel gehalten um auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können.

Was zeichnet einen guten Broker aus?

Ein guter Broker hilft Ihnen in jeder Phase Ihres Forex Trading Lebens. Er stellt Forex Anfängern ein Demokonto zur Verfügung, indem sie mit “Spielgeld” traden können. Dadurch können die Trading Neulinge ein Gefühl für den Devisenhandel bekommen und unterschiedliche Strategien ausprobieren. Diese Trading Strategien sollten auch von guten Forex Brokern erklärt werden. Ohne eine passende Trading Strategy werden Trader nicht erfolgreich handeln können. Daher ist ein guter Forex Broker immer für Sie erreichbar und geht individuell auf Ihre Probleme ein. Er wird Fragen für sie detailliert beantworten, damit Sie einen möglichst großen Erfolg beim Forex Trading haben.

Was bedeuten Margin und Hebel, Stop-Loss und Take Profit bei Forex?

Der Hebel im Forex Trading

Ein Margin ist eine Sicherheitsleistung, welche beim Broker hinterlegt werden muss. Diese Geldleistung ist notwendig, wenn man Geschäfte mit Hebeln abschließen möchte. Unter Hebelgeschäften versteht man, dass mit kleinen Geldmengen große bewegt werden. Dies ist durch Broker möglich, welche Ihnen zB einen Hebel von 200:1 anbieten. Dies bedeutet, dass Sie bei einer “gesetzten” Einheit insgesamt 200 Einheiten in Umlauf bringen. Sie borgen sich sozusagen 199 Einheiten vom Broker aus. Damit können größere Geldmengen auf einmal gesetzt werden. Warum man das macht ist einfach erklärt. Je mehr Einheiten getradet werden, desto höher fallen auch die Gewinne aus.

Je größer ein Hebel ist, desto höher fallen die Kursschwankungen ins Gewicht. Dadurch stellen Hebel einen besonderen Reiz für Trader dar. Da aufgrund von geringen Kursschwankungen große Gewinne eingefahren werden können, sind sie sehr verlockend. Doch natürlich kann dies auch zu schnellen und großen Verlusten führen. Deshalb empfehlen wir Forex Anfängern am Anfang mit kleinen Hebeln zu arbeiten, damit sie ein Gefühl für das Traden mit Hebeln bekommen.

Der Margin

Würde man immer gewinnen, bräuchte man theoretisch keinen Margin. Jedoch kommt es beim Forex Trading auch zu Verlustgeschäften. Da sich die Broker für diese Fälle absichern möchten, verlangen Sie von Ihren Tradern einen Margin. Üblicherweise verlangen die Broker 1 Prozent vom Einsatz als Margin. Fallen nun die Kurse und es werden Verluste verbucht, hat sich der Broker mit dem Margin abgesichert. Diesen Margin kann man als kleines Konto sehen, mit welchem gehandelt wird. Dabei stellt er eine Einlage auf das Konto dar, welches zur Absicherung für den Kursverlust dient. Der Forex Trade bleibt dann solange aufrecht, bis das Konto auf Null ist oder vom Trader vorzeitig beendet wird. Ist das Marginkonto nun auf Null angelangt, kommt es zu einem sogenannten Margin Call. Dies bedeutet, dass der Trader verpflichtet ist, wieder den gleichen Margin einzuzahlen, damit weitere Verluste gedeckt sind. Dies ist verpflichtend für jeden Trader, der das Geschäft nicht rechtzeitig manuell beendet hat oder einen sogenannten Stop-Loss gesetzt hat.

Der Stop-Loss zum Risikomanagement

Ein Stop-Loss stellt eine Grenze dar, unter welche der Verlust nicht mehr fallen kann. Wenn der Kurs die gesetzte Grenze erreicht, dann wird der Trade automatisch beendet. Damit werden nicht kalkulierte Verluste vermieden. Dieselbe Funktion gibt es natürlich auch um den maximalen Gewinn vorab festzulegen. Die sogenannte Take Profit Funktion schließt den Trade bei einem vom Trader gesetzten Kurs ab.

Emotionen und Forex Trading

Jetzt stellt sich die Frage: “Warum möchte ich meinen maximalen Gewinn im Vorhinein festlegen?”. Ganz einfach gesagt, damit ich nicht aus meinem Bauch heraus entscheide, sondern mit Kalkül und Überlegung Forex Trading betreibe. Wer Forex Trading ausübt, der sollte möglichst keine Emotionen mit einfließen lassen. Denn Emotionen beeinflussen unsere Handlungen und verdrängen unsere Vernunft oftmals in den Hintergrund. Dadurch kommt es oft zu Kurzschlussreaktionen, welche beim Forex Trading schnell zu Verlusten großer Geldmengen führen können. Jedoch beeinflussen auch positive Emotionen unsere Handlungen. Wer bei einem Trade überproportionale Gewinne gemacht hat, lässt sich leicht zu unüberlegt großen Investitionen hinreißen. Dadurch kann es beim nächsten Trade zu großen, unkontrollierten Verlusten kommen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die besten Forex Trader nicht aus dem Bauch heraus, sondern stets mit Köpfchen traden.

Die Vorteile von Forex Trading

Die Größe und Flexibilität des Devisenmarktes

Einen großen Vorteil gegenüber dem Aktienhandel oder dem Handel mit Derivaten ist der Devisenmarkt selbst. Durch die hohen, täglichen Handelsvolumen ist der Devisenmarkt der liquidste Finanzmarkt.

Außerdem schläft der Devisenmarkt nur selten. Denn es kann beinahe 24/7 auf dem Markt gehandelt werden. Lediglich an den Wochenenden steht der Devisenmarkt still und Forex Trading ist nicht möglich. So kann unter der Woche jeder Forex Trading nachgehen, da der Devisenmarkt an keine Öffnungszeiten von Banken, Unternehmen oder Börsen gebunden ist.

Hebelgeschäfte beim Forex Trading

Forex Trading ist für Forex Anfänger und Forex Profis geeignet. Durch bereits geringe Einsätze können Dank des Hebels große Geldmengen getradet werden. Dadurch müssen anfangs keine hohen Geldbeträge eingesetzt werden. Jeder Forex Anfänger kann mit kleinen Einsätzen bereits Geld verdienen.

Die Hebelgeschäfte sind durch den hinterlegten Margin möglich, welche vom Broker eingefordert werden. Jedoch kann man sich gegenüber dem Verlust des ganzen Margins leicht absichern. Indem man einen Stop-Loss setzt, kann man nicht mehr Geld verlieren, als man einkalkuliert hat.

Große Kursschwankungen bei Währungen

Da die Währungskurse von vielen Faktoren beeinflusst werden, sind große Schwankungen auf dem Devisenmarkt möglich. Diese, im Fachjargon Volatilität genannte, Schwankungsbreite bietet Forex Tradern eine große Chance auf hohe Gewinne. Daher sind Profi Forex Trader stets auf dem neuesten Stand was die Nachrichtenwelt betrifft. Denn jede Schlagzeile kann zu großen Schwankungen auf dem Forex Markt führen.

Setzen auf steigende und fallende Kurse

Ein weiterer Vorteil des Forex Tradings ist, dass man sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen kann. Denkt man ein Kurs steigt, nimmt man eine Long Position ein. Denkt man jedoch er fällt, geht man eine Short Position ein. Dadurch lassen sich leichter auf Trends der Währungskurse setzen.